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Aikido
wird in der breiten Öffentlichkeit meist mit AikiTai
gleichgesetzt, obwohl AikiTai nur ein Teil des
Aikidos ist.
Woher
das kommt ? In vielen Aikidostilrichtungen wird überwiegend
Aikido ohne Waffen trainiert. AikiJo
und AikiKen sind dort nicht oder wenig verankert und
werden teilweise erst seit einigen Jahren allmählich
"entdeckt".
Dementsprechend ist das öffentliche Bild des Aikido
stark von AikiTai geprägt.
Im
AikiTai werden Hebel- und Wurftechniken trainiert. Das
ist sehr körperbetont und viele Techniken erfolgen
im Körperkontakt mit einem Partner.
Die
Gesundheit der Übenden ist oberstes Gebot. Damit
Hebel und Würfe ohne Gefahr für die Gesundheit
des Geworfenen ausgeführt werden können, ist
ein gründliches Erlernen und ständiges Üben
von Rollen und Fallen unabdingbar. Man kann regelrecht
von einer Kunst des Rollens und Fallens sprechen. Ein
erwünschter Nebeneffekt davon ist
ein ausgeprägtes Ganzkörper-Konditonstraining,
das zu einer guten und elastischen Körperspannung
führt.
Im
Aikido wird die Energie des Angreifers (Schub oder Zug,
Bewegungsimpuls) nicht blockiert, sondern um- oder vorbeigelenkt.
Der Angreifer bekommt seine Angriffenergie entweder
wieder zurück oder diese geht ins Leere. Dieses
Prinzip gilt für alle Bereiche des Aikido.
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