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Im
AikiKen wird das Prinzip von weichen und runden Bewegungen
ohne Blocks mit dem Holzschwert Bokken umgesetzt. Hirokazu
Kobayashi Shihan sprach immer wieder vom Prinzip "Otonashi
Ken" - dem lautlosen Schwert. Was damit gemeint
ist ? - Dass die Schwerter in der Technik nicht
gegeneinander schlagen, sich nicht einmal berühren sollen.
Dann ist das Schwert lautlos.
Wie
beim AikiJo sind auch beim AikiKen-Training Übungen zum Einschätzen und Kontrollieren von Distanzen, Stößen
und Schlägen wichtig. Wegen der interschiedlichen
Länge sind die "richtigen" Distanzen
mit Jo und Bokken unterschiedlich. Hinzu kommt beim
Bokken
außerdem die Möglichkeit, Schnitte auszuführen.
Das
langsame und bewusst exakte Ausführen von formalen
Grundübungen
(Kihon) ist die Grundlage für weiterführende
Übungen, in denen Elemente wie Zeit und Distanz
variiert sowie Aktionen überlagert werden können.
Koordinationsfähigkeit,
Aufmerksamkeit und Flexibilität werden in Einzel-,
paarweisen und Gruppen-Übungen geschult.
Die
Gesundheit der Übenden ist oberstes Gebot. Damit
AikiKen-Techniken dynamisch auf Trefferdistanz und trotzdem
ohne Gefahr für die Gesundheit
der Beteiligten ausgeführt werden können, ist
ein sicheres Beherrschen des Bokken, gute Aufmerksamkeit,
Flexibilität und Reaktionsvermögen Voraussetzung. Das ist erfahrungsgemäß
erst nach mehreren Jahren Training der Fall. Auf dem
Weg dahin verbessern engagiert übende Aikidoka
sukzessive die genannten Qualitäten.
Videosequenz
Aikiken (Quicktime
erforderlich)
Gezeigt
wird eine Verknüpfung von Kihons (Grundtechniken).
Einige Kihons hat Kobayashi Hirokazu Shihan auf seinen
Lehrgängen in Europa in den 80er und 90er Jahren
häufig gezeigt. Wir üben eine Verknüpfung
dieser Kihons als "Schwert-Kata". Die Videosequenz
ist ein Ausschnitt daraus.
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